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Freies T3 (fT3) ist die biologisch aktive Form des Schilddrüsenhormons Triiodthyronin, das in den Schilddrüsenfollikeln aus Thyroxin (T4) gebildet wird. Der Laborwert misst die Konzentration des nicht an Eiweiße gebundenen (freien) T3 im Blut, das für den Stoffwechsel direkt verfügbar ist.
Ein fT3-Test wird empfohlen für: Patienten mit Symptomen einer Schilddrüsenüber- oder -unterfunktion (z. B. Nervosität, Herzrasen, Gewichtsschwankungen) Menschen mit auffälligen TSH-Werten zur weiterführenden Abklärung Patienten mit Verdacht auf spezifische Schilddrüsenerkrankungen wie Morbus Basedow Personen mit Schilddrüsenknoten oder anderen strukturellen Veränderungen der Schilddrüse Überwachung der Schilddrüsenfunktion bei Therapie oder nach einer Operation
Der Test wird zur Beurteilung der Schilddrüsenfunktion und zur Differenzierung von Schilddrüsenerkrankungen verwendet. Er hilft dabei, zwischen einer kompensierten und einer dekompensierten Schilddrüsenüberfunktion zu unterscheiden.
Ein hoher fT3-Wert kann auf eine Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) hinweisen, die Symptome wie: Nervosität, Zittern Herzrasen und Schwitzen Gewichtsverlust trotz gesteigertem Appetit Ein niedriger Wert deutet auf eine Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) hin, die durch: Müdigkeit, Gewichtszunahme Kälteempfindlichkeit und trockene Haut gekennzeichnet sein kann.
Der Test kann zu jeder Tageszeit durchgeführt werden, da die Konzentration von fT3 keinen starken zirkadianen Rhythmus aufweist. Bei Patienten mit schwankenden Symptomen kann eine wiederholte Testung sinnvoll sein.
fT3 wird häufig zusammen mit TSH und fT4 getestet, um ein vollständiges Bild der Schilddrüsenfunktion zu erhalten. Bestimmte Medikamente (z. B. Amiodaron, Kortikosteroide) und Krankheiten können die Umwandlung von T4 zu T3 beeinflussen und somit die Werte verändern.
Albumin ist ein Protein, das in der Leber produziert wird und viele wichtige Funktionen hat, darunter den Transport von Substanzen im Blut und die Aufrechterhaltung des kolloidosmotischen Drucks. Der Laborwert misst die Albuminkonzentration im Blut und gibt Hinweise auf Leberfunktion, Ernährungsstatus und Nierenfunktion.
Ein Albumin-Test wird empfohlen für: • Patienten mit Symptomen wie Ödemen, Müdigkeit oder Gewichtsverlust • Menschen mit Verdacht auf Leber- oder Nierenerkrankungen • Überwachung von Patienten mit chronischen Erkrankungen wie Leberzirrhose oder nephrotischem Syndrom • Bewertung des Ernährungsstatus bei Mangelernährung oder schweren Erkrankungen
Der Test dient der Beurteilung von Leber- und Nierenfunktion sowie des Ernährungszustands. Albumin wird auch zur Überwachung chronischer Krankheiten verwendet.
Ein niedriger Albuminwert kann durch: • Lebererkrankungen wie Leberzirrhose oder Hepatitis • Proteinverlust über die Nieren (z. B. nephrotisches Syndrom) • Mangelernährung oder Malabsorption Ein erhöhter Wert ist selten und tritt meist bei Dehydration auf. Symptome bei niedrigem Albuminwert können sein: • Schwellungen (Ödeme) • Schwäche oder Müdigkeit
Die Testung kann zu jeder Tageszeit erfolgen und ist unabhängig von der Nahrungsaufnahme.
• Albuminspiegel können durch chronische Entzündungen oder Infektionen gesenkt werden, auch ohne offensichtliche Leber- oder Nierenerkrankung. • In Verbindung mit Gesamtprotein und Globulin hilft der Albuminwert, den Gesundheitszustand umfassender zu beurteilen. • Der Wert kann bei Schwangerschaft oder Flüssigkeitsüberladung ebenfalls abnehmen.
Freies T4 (fT4) ist die biologisch aktive Form des Schilddrüsenhormons Thyroxin, das direkt von der Schilddrüse produziert wird. Der Laborwert misst die Konzentration des nicht an Proteine gebundenen (freien) T4, das im Körper die Umwandlung zu T3 ermöglicht.
Ein fT4-Test wird empfohlen für: Menschen mit Symptomen einer Schilddrüsenfunktionsstörung (z. B. Gewichtszunahme, Haarausfall, Schlaflosigkeit) Personen mit auffälligen TSH-Werten zur weiterführenden Abklärung Schwangere oder Frauen mit Kinderwunsch, da die Schilddrüsenfunktion die Fruchtbarkeit beeinflusst Patienten mit Verdacht auf Erkrankungen wie Hashimoto-Thyreoiditis oder Morbus Basedow Überwachung der Schilddrüsenhormonersatztherapie
Der Test dient zur Abklärung von Schilddrüsenerkrankungen und zur Beurteilung der Schilddrüsenfunktion. Er wird häufig zusammen mit TSH und fT3 durchgeführt, um ein vollständiges Bild zu erhalten.
Ein erhöhter fT4-Wert weist auf eine Schilddrüsenüberfunktion hin, die sich durch: Nervosität, Zittern Schlaflosigkeit und Herzklopfen Ungewollten Gewichtsverlust zeigen kann. Ein niedriger Wert kann auf eine Schilddrüsenunterfunktion hinweisen, mit Symptomen wie: Müdigkeit, Kälteempfindlichkeit Gewichtszunahme Trockene Haut und Verstopfung
Die Testung kann zu jeder Tageszeit erfolgen, idealerweise jedoch nüchtern am Morgen, um mögliche Einflüsse von Medikamenten zu minimieren.
fT4 ist weniger anfällig für kurzfristige Schwankungen als TSH und gibt daher eine stabilere Aussage über die Schilddrüsenfunktion. Der Test sollte im Zusammenhang mit TSH interpretiert werden, da fT4 allein keine vollständige Diagnostik ermöglicht. Starke Gewichtsschwankungen, Jodmangel oder -überschuss können die Werte beeinflussen.
TSH ist ein Hormon, das in der Hypophyse (Hirnanhangdrüse) produziert wird und die Schilddrüse zur Produktion der Hormone T3 (Triiodthyronin) und T4 (Thyroxin) anregt. Der Laborwert misst die Konzentration von TSH im Blut und dient der Beurteilung der Schilddrüsenfunktion.
Ein TSH-Test wird empfohlen für: Personen mit Symptomen einer Über- oder Unterfunktion der Schilddrüse (z. B. Müdigkeit, Gewichtsschwankungen, Herzrasen) Menschen mit familiärer Vorbelastung für Schilddrüsenerkrankungen Frauen mit unerfülltem Kinderwunsch oder Fehlgeburten Überwachung der Schilddrüsenfunktion bei medikamentöser Therapie oder nach einer Operation Neugeborene, um angeborene Schilddrüsenerkrankungen auszuschließen
Der Test dient der Diagnose und Überwachung von Schilddrüsenerkrankungen wie Hypothyreose (Unterfunktion) und Hyperthyreose (Überfunktion). Er ist auch ein Screeningtest zur Erkennung von subklinischen Schilddrüsenstörungen.
Ein hoher TSH-Wert weist auf eine Schilddrüsenunterfunktion hin, die Symptome wie Müdigkeit, Gewichtszunahme und Kälteempfindlichkeit verursachen kann. Ein niedriger Wert deutet auf eine Überfunktion hin, die mit Symptomen wie Nervosität, Herzrasen und Gewichtsverlust einhergehen kann.
Der Test kann zu jeder Tageszeit durchgeführt werden, jedoch zeigen TSH-Werte einen leichten zirkadianen Rhythmus, mit Spitzenwerten in den frühen Morgenstunden.
TSH-Werte solltenim Zusammenhang mit den Schilddrüsenhormonen T3 und T4 interpretiert werden. Bestimmte Medikamente und Jodzufuhr können den TSH-Wert beeinflussen. TSH wird oft als erster Test bei Verdacht auf Schilddrüsenerkrankungen verwendet, da er sehr empfindlich auf Veränderungen der Schilddrüsenfunktion reagiert.