Professionelle Probenentnahme vor Ort in der Apotheke
Einfache Kapillarblutentnahme innerhalb von 2 Minuten
Auswertung durch medizinisches Facharztlabor
Labor-Ergebnisse als PDF oder online
Magnesium ist ein essentieller Mineralstoff, der an über 300 enzymatischen Reaktionen im Körper beteiligt ist, einschließlich Muskel- und Nervenfunktion, Energiestoffwechsel und Knochengesundheit. Der Laborwert misst die Magnesiumkonzentration im Serum, die jedoch nur etwa 1% des gesamten Magnesiums im Körper repräsentiert.
Ein Magnesium-Test wird empfohlen für: Menschen mit Symptomen wie Muskelkrämpfen, Taubheit oder Kribbeln Personen mit chronischen Erkrankungen wie Diabetes oder Nierenerkrankungen Patienten mit Verdacht auf Elektrolytstörungen (z. B. durch Durchfall oder Erbrechen) Menschen, die Diuretika, Protonenpumpenhemmer oder andere Medikamente einnehmen, die die Magnesiumausscheidung erhöhen Sportler oder Menschen mit hohem körperlichen Stress
Der Test dient der Diagnose von Magnesiumdefiziten oder -überschüssen, die zu Muskelkrämpfen, Herzrhythmusstörungen oder neurologischen Störungen führen können. Außerdem kann er helfen, die Ursache für Elektrolytstörungen zu klären.
Ein niedriger Magnesiumwert deutet auf einen Mangel hin, der durch unzureichende Zufuhr, gesteigerten Verlust (z. B. durch Durchfall, Erbrechen) oder bestimmte Krankheiten verursacht sein kann. Symptome eines Mangels sind: Muskelkrämpfe, insbesondere in den Waden Herzrhythmusstörungen Nervosität oder Zittern Ein erhöhter Wert ist selten, tritt jedoch bei schwerer Niereninsuffizienz oder übermäßiger Magnesiumzufuhr auf und kann zu Muskelschwäche und Atemlähmung führen.
Die Testung sollte erfolgen, wenn Symptome wie Muskelkrämpfe, chronische Müdigkeit oder Herzrhythmusstörungen auftreten. Auch bei Patienten mit chronischen Erkrankungen oder bei längerer Einnahme von Medikamenten, die den Magnesiumhaushalt beeinflussen, ist eine Überprüfung sinnvoll.
Serum-Magnesium spiegelt nicht immer den tatsächlichen Magnesiumstatus des Körpers wider, da der Großteil des Magnesiums in Knochen und Zellen gespeichert ist. Intrazelluläres Magnesium ist genauer, aber aufwendiger zu messen. Magnesium ist eng mit anderen Elektrolyten wie Calcium und Kalium verbunden. Ein Mangel oder Überschuss beeinflusst oft auch deren Spiegel.
Ferritin ist ein Protein, das Eisen speichert, und dient als wichtiger Marker für die Eisenreserven des Körpers. Der Laborwert misst die Konzentration von Ferritin im Blut und wird oft verwendet, um Eisenmangel oder Eisenüberladungen zu diagnostizieren.
Ein Ferritin-Test wird empfohlen für: Personen mit Symptomen wie Müdigkeit, Blässe oder Atemnot (Hinweis auf Eisenmangelanämie) Frauen mit starken Menstruationsblutungen Schwangere oder stillende Frauen (hoher Eisenbedarf) Menschen mit chronischen Krankheiten (z. B. chronische Niereninsuffizienz oder entzündliche Darmerkrankungen) Personen mit Verdacht auf Hämochromatose (einer genetischen Erkrankung mit Eisenüberladung)
Der Test hilft, die Eisenversorgung des Körpers zu bewerten. Ferritin ist ein empfindlicher Marker für Eisenmangel, noch bevor sich eine Anämie entwickelt. Bei Verdacht auf Eisenüberladung gibt der Test ebenfalls wertvolle Hinweise.
Ein niedriger Ferritinwert weist auf einen Eisenmangel hin, der häufig durch Blutverlust, unausgewogene Ernährung oder Malabsorption verursacht wird. Symptome eines Eisenmangels sind: Müdigkeit und verminderte Leistungsfähigkeit Blasse Haut Brüchige Nägel oder Haarausfall Ein erhöhter Ferritinwert kann auf Eisenüberladung, Entzündungen oder chronische Erkrankungen wie Lebererkrankungen hindeuten.
Eine Testung ist sinnvoll bei Symptomen eines Eisenmangels oder bei Risikogruppen, wie Frauen mit starken Blutungen, Schwangeren oder Menschen mit chronischen Erkrankungen. Die Testung kann zu jeder Tageszeit erfolgen und ist unabhängig von der Nahrungsaufnahme.
Ferritin ist ein sogenannter Akut-Phase-Protein-Wert und kann bei Entzündungen oder Infektionen erhöht sein, selbst wenn kein Eisenüberschuss vorliegt. Eine Abklärung von auffälligen Ferritinwerten sollte daher gegebenenfalls im Kontext mit anderen Eisenparametern wie z.B. Transferrin erfolgen. Vegetarier und Veganer haben häufig niedrigere Eisenwerte, da pflanzliches Eisen weniger effizient aufgenommen wird.